Wissenswertes

Hier berichte ich über die von mir durchgeführten Dialyseverfahren und meine Erfahrungen damit. Es handelt sich um sicherlich oft sehr subjektive Darstellungen. Ich möchte aber allen selbst betroffenen Mut machen, diese Situation zu meistern. Ich hoffe, meine persönlichen Ausführungen helfen zum Abbau von Ängsten und bringen dem einen oder anderen noch neue Erkenntnisse im Umgang mit der Krankheit.

 

 

Nierenersatzverfahren

a) Bauchfelldialyse (CAPD)

Die Bauchfelldialyse (Continuierliche Ambulante Peritoneal Dialyse) ist ein Dialyseverfahren, das bei vorliegen bestimmter Voraussetzungen auf Patientenseite eine Blutwäsche ohne den Einsatz einer Maschine ermöglicht. Die Behandlung kann dabei nach ausführlich durchgeführter Schulung und Anleitung durch Pflegepersonal ohne Aufsuchen eines medizinischen Zentrums bequem zuhause durchgeführt werden.

Bei diesem Verfahren macht man sich die halbdurchlässige Eigenschaften unseres Bauchfells (Peritoneum) das unmittelbar unter der Bauchdecke liegt, zunutze. Es ersetzt bei dieser Art der Dialysebehandlung die bei der Hämodialyse erforderlichen technischen Filtervorrichtungen. Als einzige Voraussetzung für die Durchführung muss zu Beginn der Behandlung ein dauerhafter Zugang zum Bauchraum des Patienten hergestellt werden. Dieser Katheter wird bei einem kleinen operativen Eingriff eingepflanzt. Nach erfolgter Heilungsphase kann mit dem Training im Zentrum begonnen werden. Nach ausreichender Sicherheit im Umgang mit diesen, für den Patienten natürlich völlig neuen und ungewohnten Dingen wird die Dialyse anschließend selbstständig zuhause durchgeführt.

 

 

b) Hämodialyse (HD)

Die Hämodialyse ist ein maschinelles Dialyseverfahren das in Deutschland von der Mehrzahl der Dialysepatienten angewendet wird. Hier wird durch direkten Anschluss des Blutkreislaufes an die Dialysemaschine in einem in der Regel 4-5 stündigen Reinigungszyklus das Blut gereinigt und überschüssiges Wasser aus dem Körper entfernt. Der Patient begibt sich hierzu in ein Zentrum, wo die notwendige Infrastruktur und geschultes Personal vorhanden ist.

In abgewandelter Form kann diese Art der Dialyse auch zuhause durchgeführt werden. Man spricht dann von Heim-Hämodialyse. Die notwendige technische Ausstattung wird vor Ort beim Patienten eingerichtet und nach ausgiebiger Schulung kann dann die Dialysebehandlung unabhängig von einem Zentrum durchgeführt werden.

 

 

 

 

 

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